Die Rede ist von 2 bis 4 Millionen Stiften, die jährlich weltweit beschlagnahmt werden, um den Verbraucher vor Fälschungen zu schützen. Verständlich, dass dafür eine Menge Zeit und Geld investiert wird. Aber es geht dabei nicht nur um den finanziellen Schaden eines Unternehmens, sondern auch um den Schutz von Qualität und Sicherheit.
„Im 16. Jahrhundert fand man im hohen Norden Englands ein bis dato unbekanntes Material, schimmernd wie Bleierz. Eingeklemmt in zangenartige Vorrichtungen aus Holz oder Metall diente es bald als neuartiges Schreibmittel. Die Innovation machte unter dem falschen Namen Bleistift Karriere.“
Der Name Staedtler steht für eine lange Tradition und damit auch für Innovation: Bevor ein Stift das Tageslicht erblickt wird geforscht hinsichtlich des Innovationsgrades, der Funktionalität, der Qualität, der Ergonomie und nicht zuletzt in Hinblick auf die ökologische Verträglichkeit. Damit steht ein Unternehmen nicht nur für ein Produkt, sondern trägt eine hohe Verantwortung in bezug auf Innovationen, Umweltschutz und effiziente Herstellung.
Was hat das alles nun mit dem Verbraucher und dem Schutz zu tun? Im Sommer 2007 ging eine Schlagzeile durch die deutschen Kinderzimmer. Ein bekannter Spielzeughersteller ruft Autos des gleichnamigen Kinohighlights „Cars“ zurück. Der Grund: Die in China hergestellten Produkte wiesen einen zu hohen Bleigehalt in der Farbe auf. Und damit kommen wir auch wieder zu unserem Bleistift. Hohe Kosten für ein Unternehmen entstehen durch ständige Weiterentwicklung eines Produktes und die Sicherung von Qualität. Dabei spielen auch verwendete Materialien eine große Rolle - nehmen doch Kinder die Stifte auch gerne mal in den Mund. Qualität und Sicherheit wollen bezahlt werden. Ein „Staedtler“ aus China ist sicherlich günstiger. Aber hält er auch was man erwartet?
Quellen:
Beitrag in der Tagesschau[www.tagesschau.de | 19.11.2008 | 12:09]
Warum heißt der Bleistift, Bleistift[www.staedtler.de | 19.11.2008 | 12:09]